Murrelektronik

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Unternehmens-News

24. Nov 2018

Ein gutes Raumklima für erstklassige Ideen

An einem Arbeitsplatz mit hervorragender Aufenthaltsqualität lassen sich erstklassige Ideen besonders gut entwickeln. Darum hat Murrelektronik bei Aufstockung und Umbau des Entwicklungszentrums am Standort in Oppenweiler ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien gelegt. Architekt Klaus Weller verrät, „dass wir die Wände im Innenbereich mit Lehm statt mit Gips verputzt haben. Wir schaffen dadurch ein besonders gutes und natürliches Raumklima.“

Stefan Glück vom Handwerksbetrieb Glück GbR aus Lauterbach im Schwarzwald erklärt, „dass der Lehmputz die Luftfeuchtigkeit auf- und abnimmt und so reguliert, dass die Murrelektronik-Mitarbeiter sich in ihren neuen Büroräumlichkeiten wohl fühlen werden.“ Die natürlichen Farben des Lehms verbreiten eine angenehme Optik. Der Lehm schafft eine Geruchsbalance, wirkt sich positiv auf die Raumakustik aus – und auch in Punkto Energieeffizienz macht ihm niemand etwas vor. „Ein drei Zentimeter starker Lehmputz speichert so viel Energie wie eine zwölf Zentimeter dicke Ziegelwand“, sagt Stefan Glück. Architekt Weller ergänzt: „Das reduziert den Energieverbrauch und wir gehen schonend mit Ressourcen um.“

Lehm wird in den vergangenen Jahren mit steigender Tendenz verbaut. Er ist vor allem bei Altbausanierungen gefragt, die Ausstattung eines gesamten Bürogebäudes wie beim Murrelektronik-Entwicklungszentrum ist für die Handwerker aus dem Schwarzwald hingegen noch eine ungewöhnliche Maßnahme. „In der Industrie hat man, gerade in einem solchen Umfang, Lehm bislang nicht verbaut“, sagt Stefan Glück. „Man kann also durchaus sagen, dass wir mit einem traditionellen Baustoff in der Moderne angekommen sind.“

www.lehmbau-glueck.de